Dinge von denen – Lalala

Weihnachtsfilme. Jo. Ich habe für diesen Advent ja beschlossen, dass wir gefälligst an jedem Adventssonntag zusammen eine DVD gucken. Am 1. Advent haben wir uns irgendeine Weihnachts-Disney-Zeichentricksammlung angeschaut, die es mal beim Rewe gab, letzte Woche „Hüter des Lichts“. Fand der Sohn sehr toll, er deklarierte dann auch gleich „ICH GLAUB AN DIE! WER NOCH AN DIE GLAUBT, HEBT DIE HAND!“. Wir haben natürlich brav die Hand gehoben. Die Zahnfee kommt hier aber trotzdem weiterhin nicht vorbei. Nope.

Bin gespannt, was die Herren heute auswählen. Ich halte mich zurück, ich gucke ja alles mit, der Mann schnappt sich eh zwischendurch das Handy, während die DVD läuft, also darf der Sohn letztendlich entscheiden. Leider haben wir noch diverse andere Weihnachts-Disney-Zeichentricksammlungen, also werde ich mit meinen zwei heimlichen Favoriten kaum Chancen haben. Nein, „Sissi“ ist nicht dabei, das liebe und gucke ich ganzjährig, und als Landbewohnerin kann ich bestätigen: Die Sache mit dem in den Wald gehen hilft tatsächlich.

Neenee. Mein einer Favorit ist „It’s a wonderful life“ alias „Ist das Leben nicht schön“, der Klassiker von anno 1946 mit James Stewart. Ist vermutlich eh noch nichts für den Sohn, aber ich liebe den Film heiß und innig. Natürlich auch wegen der ganzen Botschaft dahinter, aber nicht zuletzt, weil ich die Liebesgeschichte so angenehm unaufgeregt finde. Inklusive der Tanzszene bei der High-School-Prom, hihihi.

„It’s a wonderful life“ rangiert aber nur auf Platz 2. Platz 1 geht logischerweise an:

Ich stehe dazu und bleibe dabei: Dieses Aschenbrödel ist ein grandioses Vorbild. Und die Hüte der Schwiegermutter! Und die Königin ist ja wohl auch super in ihrem „Jaja, glaub du nur, dass du der Chef bist“-Umgang mit dem König. Der Soundtrack, natürlich! Der Prinz? Jaja, ganz nett. Aber allein die Ansage, dass er sich gefälligst Aschenbrödel zu verdienen hat und nicht umgekehrt – frühkindliche Prägung, ich sag’s euch. Aschenbrödel in dieser Version und später Prinzessin Leia. Unsere royalen Damen rockten, verdammt.

Aber wie gesagt, der Sohn entscheidet, also wird es vermutlich irgendetwas Animiertes. Außer ich kann ihm den Film dank seiner Comedy-Aspekte schmackhaft machen. Und sonst bleibt das Aschenbrödel halt ein weiteres Jahr meins, meins, meins. Ha.

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