Neun

Während ich mich heute Morgen verzweifelt im Bett festklammerte, hat der Sohn einen „Marktstand“ gebaut. Solche Bauten fangen immer mit dem Auseinanderpopeln des eh schon ziemlich zerstörten Bettsofas an, gehen mit dem Aufklappen des Wäscheständers weiter und kulminieren dann in mühsamem Aufräumen am Nachmittag. Letzteres findet gerade statt, der Mann kümmert sich, also kann ich ein Rezept austesten und es verlinken.

Ich hab im Moment auf dem Handy dauernd viel zu viele Chrome-Tabs offen, weil ich bei Facebook was sehe, „in Chrome öffnen“ wähle, und dann nicht dazu komme, den entsprechenden Artikel zu lesen. Größtenteil geht es bei diesen Texten um Lebensoptimierung, aber den einen Text über „Wie ich meine offenen Handy-Tabs effizient abarbeite“ hab ich leider noch nicht gefunden. Meh. Dafür habe ich es aber gerade geschafft, dieses Rezept in die Tat umzusetzen, das ich übrigens auch in einem dieser Lebensoptimierungsartikel gefunden habe. Bei mir landeten nebst Banane und (normalen) Haferflocken noch ein Rest getrocknete Cranberries und übrig gebliebene gehackte Wal- und Haselnüsse drin. Endresultat:

Sieht vielleicht nicht superlecker aus, schmeckt aber gut. Und weil ich ja gerne mal nachgucke, von welcher Seite ich irgendwelche Sachen verlinke, möchte ich jetzt alle Kerzen aus dem Burlap-Bag-Shop haben. „King of Farts“ teilen sich dann der Hund und ich.

Ach ja, Rezepte mit amerikanischen Cup-Angaben sind übrigens mittlerweile ein Klacks, seit ich dieses Messbecherset habe. Kennt ihr aber sicher schon alle, ne?

Eigentlich wollte ich ja jetzt Lios „Banana Split“ posten, aber buäh, der Text. Also gibt’s stattdessen Les Rita Mitsouko mit „Marcia Baila“ und einer Träne im Knopfloch für Fred Chichin auf immer und ewig.

(Was für ein Paar. Flawless.)

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