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Heute ist ESC-Halbfinale, und ich bin so gar nicht in der Stimmung und so fürchterlich unvorbereitet. Mein Kopf ist ganz woanders, bei Urlaubsvorbereitungen, beim Kind und seinen Anliegen, beim Hier, beim Jetzt, beim Dort, beim Damals… Weiterlesen

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Bei Twitter ist mir heute dieser Thread zum Thema Catcalling, Sexismus, unerwünschte Sexualisierung und Male Gaze begegnet. Ich hab genickt und gedacht: „Ja, verdammt noch mal.“ Was ich allerdings nicht gedacht habe: „Kenne ich, geht mir genauso.“

Denn ich kenne das kaum persönlich. Der offensichtlichste Grund: Ich bin dick. Weiterlesen

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Normalerweise hab ich ja keine allzu großen Probleme, dem Sohn die von ihm gewünschte Information oder die von mir gewünschte Aktion zu vermitteln. Es gibt zwar oftmals weitere Fragen oder Gegenworte, aber selten hat er mich so sprachlos gemacht wie gerade beim Abendessen. Weiterlesen

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Ich bin auf dem Sprung in die Schweiz, an ein Konzert (Adam Lambert), der Mann und der Sohn machen einen Vatertagsausflug zu den Modellflugzeugfliegern (allerdings wollen sie ihre Drohne nicht mitnehmen), ich muss noch packen und so, und es ist schönes Wetter, also frohen Vatertag und Himmelfahrt und überhaupt, und morgen wieder da. Weiterlesen

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Ach nee, Internet, lass mal. Du hast mich heute schon mit „Der arme Böhmermann muss sich als Künstler erklären, das sollte doch nicht sein“, mit John Cleese, der über die ach so böse politische Korrektheit jammert und mit Olivia Munn belästigt, die in Deadpool die Rolle der Vanessa spielen sollte, aber nicht „the girlfriend“ sein wollte, sondern lieber als Psylocke eine große Kampfszene im nächsten X-Men-Film haben wollte. Weiterlesen

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Ab und zu habe ich ja noch diese Anwandlungen von „Keeping Up Appearances“, also halt das Bedürfnis, nach außen halbwegs kompetent zu wirken. Gerade als Mutter. Heutiges Beispiel: Die Fotografin ist im Kindergarten und porträtiert unseren Nachwuchs. Weiterlesen

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Heute waren wir mit dem Sohn zum ersten Mal im „richtigen“ Theater. Zugegeben, es war irgendwo in der oberen Etage durch den Hinterhof eines Industrie-/Bürogebäudes, das Stück dauerte nur 50 Minuten und die Inszenierung war mit viel Herzblut, aber wenig Finanzen ausgestattet, aber dennoch: Echte Menschen, nicht nur Puppen. Weiterlesen